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Reingehört bei UBM (boersen radio.at)

UBM-CEO Thomas G. Winkler im börsenradio-Interview zur aktuellen Situation: "Resilienz und relative Stärke sind DIE Themen - bei 580 Pleiten in der Developer-Branche in Deutschland und der größten in der österreichischen Geschichte, zumindest in der zweiten Republik, die auch einen Developer betrifft". Zum operativen Geschäft: "Wir haben ja aufgrund von 70 Mio. Euro Abschreibungen einen Verlust von 40 Mio. Euro. Daraus kann man erkennen, dass man vor den Abschreibungen eigentlich ein Plus gestanden ist, das durchaus mit dem Jahr 2022 vergleichbar gewesen wäre."
Zu den Abschreibungen: "Die Abschreibungen kommen aus der Zinsveränderung und den entsprechenden Diskontierungssätzen, die unsere Gutachter bei der Bewertung der Immobilien anlegen. Dann gibt es die eine oder andere Immobilie, die im Notverkaufs-Status war und zu einer entsprechenden Korrektur unserer Wertansätze geführt hat. Das ist aber mehr oder weniger vorbei und sollten sich die Zinsen nicht nach oben und die Mieten nicht nach unten bewegen - was ich aus heutiger Sicht eher ausschließe - dann sollte aus dieser Ecke auch nichts mehr passieren“.
Zu den Highlights 2023: "Mein persönliches Highlight in 2023 war, dass es uns vor Weihnachten doch noch gelungen ist, einen in Schockstarre befindlichen Transaktionsmarkt aufgebrochen zu haben. Wir konnten unseren 33 Prozent-Anteil am Palais Hansen, ebenso wie eine Logistik-Liegenschaft in Tschechien, verkaufen. Und damit Liquidität schöpfen und zeigen, dass es Transaktionen im Sinne von Verkauf gibt, die keine Notverkäufe sind. Wir haben auch zwei Akquisitionen durchgeführt, die der Tatsache geschuldet sind, dass in Wien eine Sondersituation herrscht und kein neuer Büroraum auf absehbarer Zeit geschaffen wird. Deshalb haben wir uns entschlossen, von der Signa den von uns so genannten Donau-Marina-Tower zu kaufen und uns mit 25 Prozent bei einem Büro-Projekt vis-à-vis von Siemens hier in Wien zu engagieren, das bereits im 1. Quartal 2025 fertig sein wird.“
Zu 2024: "Wir haben kein einziges Projekt gestoppt. Wir haben 2023 175 Mio. Euro in Entwicklung befindliche Projekte investiert und haben auch vor, 2024 in diese Projekte weiter zu investieren, um darauf vorbereitet zu sein, wenn es hell wird nicht nackt dazustehen.“
https://audio-cd.at/page/brn/43224/

(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 12.04.)

(12.04.2024)


Bildnachweis

1. Radio, hören, Audio, Lautsprecher - https://pixabay.com/de/photos/radio-alt-jahrgang-r... -   >> Öffnen auf photaq.com , (© https://depositphotos.com)   >> Öffnen auf photaq.com

Radio, hören, Audio, Lautsprecher - https://pixabay.com/de/photos/radio-alt-jahrgang-retro-2974649/, (© https://depositphotos.com)



UBM-CEO Thomas G. Winkler im börsenradio-Interview zur aktuellen Situation: "Resilienz und relative Stärke sind DIE Themen - bei 580 Pleiten in der Developer-Branche in Deutschland und der größten in der österreichischen Geschichte, zumindest in der zweiten Republik, die auch einen Developer betrifft". Zum operativen Geschäft: "Wir haben ja aufgrund von 70 Mio. Euro Abschreibungen einen Verlust von 40 Mio. Euro. Daraus kann man erkennen, dass man vor den Abschreibungen eigentlich ein Plus gestanden ist, das durchaus mit dem Jahr 2022 vergleichbar gewesen wäre."
Zu den Abschreibungen: "Die Abschreibungen kommen aus der Zinsveränderung und den entsprechenden Diskontierungssätzen, die unsere Gutachter bei der Bewertung der Immobilien anlegen. Dann gibt es die eine oder andere Immobilie, die im Notverkaufs-Status war und zu einer entsprechenden Korrektur unserer Wertansätze geführt hat. Das ist aber mehr oder weniger vorbei und sollten sich die Zinsen nicht nach oben und die Mieten nicht nach unten bewegen - was ich aus heutiger Sicht eher ausschließe - dann sollte aus dieser Ecke auch nichts mehr passieren“.
Zu den Highlights 2023: "Mein persönliches Highlight in 2023 war, dass es uns vor Weihnachten doch noch gelungen ist, einen in Schockstarre befindlichen Transaktionsmarkt aufgebrochen zu haben. Wir konnten unseren 33 Prozent-Anteil am Palais Hansen, ebenso wie eine Logistik-Liegenschaft in Tschechien, verkaufen. Und damit Liquidität schöpfen und zeigen, dass es Transaktionen im Sinne von Verkauf gibt, die keine Notverkäufe sind. Wir haben auch zwei Akquisitionen durchgeführt, die der Tatsache geschuldet sind, dass in Wien eine Sondersituation herrscht und kein neuer Büroraum auf absehbarer Zeit geschaffen wird. Deshalb haben wir uns entschlossen, von der Signa den von uns so genannten Donau-Marina-Tower zu kaufen und uns mit 25 Prozent bei einem Büro-Projekt vis-à-vis von Siemens hier in Wien zu engagieren, das bereits im 1. Quartal 2025 fertig sein wird.“
Zu 2024: "Wir haben kein einziges Projekt gestoppt. Wir haben 2023 175 Mio. Euro in Entwicklung befindliche Projekte investiert und haben auch vor, 2024 in diese Projekte weiter zu investieren, um darauf vorbereitet zu sein, wenn es hell wird nicht nackt dazustehen.“
https://audio-cd.at/page/brn/43224/

(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 12.04.)

(12.04.2024)


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